Tag 7: Oamaru -> Dunedin Montag, 24.12.2012 Heilig Abend
km-Stand: 85373 km
Heute folgten wir der SH1 nach Süden. Erste Station waren die ‚Moeraki Boulders‘. Hier liegen riesige Gesteinskugeln mit einem Umfang von bis zu 3m am Strand im Sand. Zum Glück war Ebbe, so konnten wir sie uns gut anschauen und erklimmen. Man geht davon aus, dass sich die Steine vor ungefähr 65 Mio. Jahren in einem 4 Mio. Jahre dauernden Prozess auf dem Meeresboden gebildet haben. Durch Kristallisierung von Calcium und Carbonaten sollen sich um geladene Partikel in schlammigen Unterwassersedimenten die Kugeln geformt haben.. Vor ca. 15 Mio. Jahren sind sie dann aus dem Meer aufgetaucht.


In einem netten Café oberhalb der Steilküste mit Blick auf den Pazifik haben wir zu Mittag gegessen. Dann ging es weiter, an der Küste entlang, nach Dunedin. Hier haben wir uns den wunderschönen Bahnhof und die Gebäude rund ums Oktagon angeschaut. Für eine Fahrt mit der ‚Taieri Gorge Eisenbahn‘ hatten wir leider keine Zeit, wäre sicher sehr nett gewesen.

Stattdessen ging es weiter zur ‚Otago Peninsula‘ eine 30 km lange und bis zu 12 km breite Halbinsel in der Nähe. Am äußeren Ende am ‚Taiaroa Head‘ befindet sich einen Kolonie von Königsalbatrossen. Leider fehlte uns auch hier die Zeit für eine Führung, da wir noch 2 Stunden hätten warten müssen, aber wir konnten auch so 2 Albatrosse im Flug beobachten. Zwischen den Felsen entdeckten wir auch noch mehrere Seelöwen und Robben.

Am späten Nachmittag ging es dann zu unserem Campground. Dem ‚Aaron Lodge Top 10‘. Hier zauberten wir dann aus dem tags zuvor in einer Lachsfarm gekauften Lachs unser ‚Heilig Abend Menü‘. Weihnachtsstimmung wollte aber trotzdem nicht aufkommen. Es lag sicher auch an dem schönen Wetter und das ausgerechnet dieser Campground überhaupt nicht weihnachtlich geschmückt war.
Tag 8: Dunedin -> Te Anau Dienstag, 25.12.2012 Weihnachten
km-Stand: 85549 km
Leider mussten wir Dunedin schon wieder verlassen, aber unser Zeitplan lässt leider keinen längeren Aufenthalt zu. Morgens um 7:00 Uhr ist es diesmal schon sehr warm. Nach dem Frühstück starteten wir gegen 9:00 Uhr zu unserem heutigen Zielort ‚Te Anau‘. Es liegt landschaftlich sehr schön am gleichnamigen See. Er ist der größte See der Südinsel mit einer Länge von 53 km, einer Weite von 10 km und einer Fläche von 343 km2. An der östlichen Seite relativ gerade verlaufend, erstrecken sich zum Westen hin drei lange Arme weit in die Gebirgslandschaft. An manchen Stellen ist er über 270m tief. Te Anau wird auch als ‚Tor zum Fjordland‘ bezeichnet und von uns auch als solches genutzt. Da der 1.Weihnachtsfeiertag auch in Neuseeland ein hoher Feiertag ist, waren leider fast alle Geschäfte und Restaurants geschlossen. Wir fanden aber zum Glück eine nette Pizzeria und mussten nicht hungern.

Tag 9: Te Anau -> Milford Sound Mittwoch, 26.12.2012 Weihnachten
km-Stand: 85838 km
Früh aufstehen war angesagt, da wir um 12:45 Uhr im Milford Sound auf dem Schiff sein mussten. Die Strecke dorthin gilt als eine der schönsten Bergstrecken der Welt. Und das zu Recht. Die 'Milford Road' führt erst mal 30km am reizvollen Ufer des ‚Lake Te Anau‘ entlang, bevor sie in das ‚Eglington Valley‘ einmündet. Im raschen Wechsel fuhren wir durch offene Tussock-Ebenen und Südbuchenwälder. Sehenswert sind die 'Mirror Lakes', in ihnen spiegeln sich die gegenüberliegenden schneebedeckten Berge. Wunderschön.

Über den Pass ‚The Divide‘ und die Straße ins Tal zum ‚Holyford River‘ erreichten wir den ‚Homer-Tunnel‘ (921m). Dahinter führte die Straße steil bergab zum ‚Cleddau River‘. Sehenswert ist ein kurzer Spaziergang vom Parkplatz ‚The Chasm‘ durch den Regenwald.

Um 12:00 Uhr waren wir am Milford Sound und fanden sogar noch Zeit im Café was zu essen, bevor es aufs Schiff ging. Die Fahrt führte an über 1000m hohen Felswänden vorbei bis in die Tasmanische See. Ein Traum. Dort hatten wir dann noch das Glückauf eine Schule ‚Dusky Delphine‘ zu treffen, die eine Zeitlang unser Schiff begleiteten.

Dann ging es wieder vom offenen Meer zurück in den Fjord (Sound ist hier definitiv falsch, da es sich nicht um einen Fluss handelt). In der Nähe der Fairy Falls hat sich eine Kolonie Robben angesiedelt, die bei dem schönen Wetter ihr Mittagsschläfchen auf den Felsen hielt.

Am 155m hohen ‚Stirling Falls‘ wurden wir ganz schön nass, da der Kapitän das Schiff sehr nahe daran vorbei manövrierte.

An der ‚Harrison Cove‘ verließen wir das Schiff und besuchten das ‚Milford Deep Underwater Observatory‘. Wir stiegen 10m unter die Wasseroberfläche und beobachteten dann durch große Scheiben die Flora und Fauna. Z.B. schwarze Korallen und sogar kleine Haie. Zurück im Hafen machten wir noch einen kurzen aber sehr schönen Spaziergang über den ‚Milford Foreshore Walk‘ bevor wir zu unserem Campground, der ‚Milford Sound Lodge‘ fuhren.

Tag 10: Milford Sound -> Te Anau Donnerstag, 27.12.2012
km-Stand: 85961 km
Bei strahlendem Sonnenschein (an einem Ort an dem es an weit mehr als 300 Tagen regnet) machten wir uns auf den Weg zurück nach Te Anau. Dort stand dann erst mal Einkaufen auf dem Programm, da unsere Vorräte fast aufgebraucht waren. Mittag aßen wir dann in einem schönen Lokal an der Überpromenade. Mit Blick direkt auf die Helikopter von ‚Southern Lakes Helicopters‘. Nach einigem Überlegen beschlossen wir dann für die Kinder und Astrid den Rundflug ‚Fantastic Fjordland’ zu buchen. Thomas verzichtete aus Kostengründen. So ist er halt. Es ging dann auch gleich los. Luke durfte vorne sitzen. Es ist unbeschreiblich, einfach nur toll. Am Doubtfull Sound landeten wir ganz oben auf einem Berggipfel. Die Aussicht war grandios. Dann ging es über die ‚Norwest Lakes‘ (Herr der Ringe) und die ‚Kepler Mountains‘ zurück nach Te Anau. Nach 45 min. war es leider schon wieder vorbei.


Tag 11: Te Anau - Queenstown Freitag, 28.12.2012
km-Stand: 86077 km
Heute ging es über ‚Mossburn‘ und ‚Kingston‘ nach ‚Queenstown‘ am ‚Lake Wakatipu‘. Der Wasserspiegel des Sees hebt und senkt sich im 5-Minuten Rhythmus um ca. 12 cm. Während die Maori-Mythologie als Ursache den Herzschlag eines auf dem Seegrund schlafenden Riesen sieht, führt die Wissenschaft das Phänomen, auf den Wechsel des Atmosphärendrucks zurück, der wiederum aus dem Wechsel von kalten und heißen Luftbewegungen über dem See resultieren soll. Wie langweilig. Aber im konstanten 5-Min. Wechsel????
Queenstown ist der krasse Kontrast zur Natur und Beschaulichkeit der letzten Tage. Es zieht jährlich 1,5 Mio. vergnügungssüchtige und abenteuerlustige Besucher an. Die Vielfalt der angebotenen Erlebnistouren zu Wasser, Land oder in der Luft ist einmalig: Whitewater Rafting, Jetboating, Bungy Jumping, Paragliding, Swinging, Heliflug, Wandern,… Gegen Mittag waren wir schon auf unserem Campground, dem ‚Top 10 Holiday Park Creeksyde‘, der sehr zu empfehlen ist. Um uns einen Überblick über die Stadt zu verschaffen, fuhren wir erst mal mit der ‚Skyline Gondola‘ auf den 762m hohen ‚Bob’s Peak‘. Dort haben wir den Ausblick genossen, die Paraglider und Bungy Jumper beobachtet und zu Mittag gegessen.

Zurück in der Talstation besuchten wir den ‚Kiwi & Birdlife Park‘. Die Kiwis haben leider geschlafen und die beiden Keas waren auch sehr müde, aber so haben wir sie wenigstens einmal gesehen. Dann waren wir in der netten Innenstadt bummeln. Luke hat für den nächsten Tag eine ‚Lord of the Rings‘-Tour mit dem Jeep gebucht. Als wir bei ‚AJ Hackett‘ vorbei kamen, haben wir auch gleich für Luke und Sam je einen Bungy Jump an der berühmten Kawarau-Bridge gebucht. Dann ging es ziemlich kaputt zurück zum Wohnmobil.


Tag 12: Queenstown -> Arrowtown Samstag, 29.12.2012
km-Stand: 86249 km
Es ging früh los, da die Jungs bereits um 10:00 Uhr ihren Bungy Jump hatten. War super cool und schön. Auch Sam hat sich ohne Zögern in die Tiefe gestürzt. Luke ist bis über die Schulter hinaus in das kalte Wasser des ‚Kawarau Rivers‘ eingetaucht.


Dann ging es nach ‚Arrowtown‘, einem ehemaligen Goldgräberstädtchen. Es liegt mit seinen 2150 Einwohnern sehr idyllisch im Tal des ‚Arrow Rivers‘, zu Füßen der ‚Crown Range‘. Mehr als 60 Häuser aus dem 19. Jahrhundert wurden hier liebevoll renoviert und verbreiten Wild-West-Atmosphäre. Hier waren wir shoppen und essen.

Wir müssten aber zurück nach Queenstown, da Lukes ‚Lord oft he Rings‘-Tour dort startete. Der Rest fuhr dann wieder, mit einem Stop an der ‚Edith Cavell Bridge‘ (Jetboating auf dem ‚Stopover‘) und einem kleinen Umweg über den ‚Cornet Peak‘ (Skigebiet) zurück nach Arrowtown auf den ‚Arrowtown Born of Gold HP‘ gefahren. Dieser Campground ist sehr groß, hat aber wenig Flair. Aber für eine Nacht war es vollkommen ok.

Tag 13: Arrowtown -> Wanaka Sonntag, 30.12.2012
km-Stand: 86346 km
Über die ‘Crown Range Road’ und die ‘Cardrona Valley Road’ ging es nach ‚Wanaka‘. Die Straße windet sich zunächst als extrem steile Serpentinenstraße über die ‚Crown Terraces‘, bevor sie die Passhöhe von 1076m erreicht. Dann führt sie durch das schmale und pittoreske ‚Cardrona Valley‘.

Wanaka, am gleichnamigen See gelegen, bietet alles was auch Queenstown zu bieten hat. Nach einem gemütlichen Spaziergang durch den netten Ort, haben wir recht teuer in einem schönen Lokal gegessen. Thomas und Sam sind dann zu Fuß zum einige Kilometer entfernten (wussten sie aber vorher nicht) ‚Great Maze‘-Vergnügungspark gegangen. Dort gibt es einen hölzernen Irrgarten, aus dem sie nur mit großer Mühe wieder herausgefunden haben. Luke und ich waren shoppen und Kaffee trinken. Übernachtet haben wir im wenige Kilometer außerhalb liegenden ‚Wanaka Top 10 HP‘.

Tag 14: Wanaka -> Fox Glacier Montag, 31.12.2012 Silvester
km-Stand: km
Bei strahlendem Sonnenschein verließen wir ‚Wanaka‘ in Richtung Westcoast. Die Fahrt ging zuerst am ‚Lake Hawea‘ vorbei, an dessen Südufer sich ein Damm befindet, der zur Stromerzeugung dient, aber leider dem See einen Großteil seines Reizes nimmt. Weiter ging es über ‚Makaroa‘ und den ‚Haast-Pass‘ (563m) nach ‚Haast‘. Mit der Überquerung des Passes wurde aus der trockenen, sanft gewellten Tussock-Landschaft der tiefgrüne Regenwald. Leider änderte sich hier auch gleich das Wetter und es gab heftige Regenfälle. Nach Haast ging es dann über die SH6 Richtung Norden. Bei unserem ersten Stop am ‚Ship Creek‘ zeigte sich aber schon wieder die Sonne. Hier hatten wir einen wunderbaren Überblick über den wilden Strand, die Dünen und die wilde Tasmanische See.

9 km weiter kamen wir zu dem schönen Lookout ‚Knights Point‘. Von dieser Klippe bot sich uns ein wunderschöner Blick auf die zerklüftete Küstenlandschaft.

Weiter ging es dann bis ‚Fox‘. Gleich schauten wir uns den Gletscher aus der Nähe an. Von einem Parkplatz aus (mit hungrigem Kea) kommt man zu Fuß in ca. 30 Min. zum Fuß des Gletschers. Weiter darf man dann nur mit Führer. Was Thomas natürlich nicht einsehen wollte, aber die Kinder wollten eh nicht mit ihm weiter gehen und ich habe es ihm dann verboten. Die richtige Gletschertour wurde dann auf den nächsten Tag verschoben.


Übernachtet haben wir im ‚Fox Glacier Top 10 HP‘ in ‚Fox Township‘. Ein sehr schöner Campground mit normalerweise tollem Blick auf die Bergs. Aber kurz nach unsere Ankunft ging dann der bereits angekündigte Regen los. Es schüttete wie aus Kübeln und das die ganze Nacht. Silvester viel also buchstäblich ins Wasser.
Tag 15: Fox Glacier -> Franz Josef Glacier Dienstag, 01.01.2013
km-Stand: 86670 km
Auch um 8:30 Uhr regnete es noch. Zum Glück stand unser Wohnmobil ganz nah an der Dusche und der Toilette. Trotz allem machten wir uns um 10:00 Uhr auf den kurzen Weg zum ‚Lake Matheson‘. Zu Beginn unserer 1,5 stündigen Wanderung rund um den See hörte es dann auch endlich auf zu regnen. Aus kleinen Bächen waren über Nacht reisende Flüsse geworden und es gab Wasserfälle, die am Vortag noch gar nicht da waren. Thomas hatte den See am Vorabend schon mal umrundet. Eine Plattform auf der er am Vorabend stand, lag nun ca. 1m unter Wasser. Leider setzte der Regen wieder ein und wurde immer heftiger.

Im Café ‚Lake Matheson‘ aßen wir zu Mittag und trockneten unsere Klamotten, bevor es weiter zum ‚Franz Joseph‘ ging. Bedingt durch den heftigen Regen waren teilweise die Hänge abgerutscht und es lagen große Steine auf der Straße. Leider haben wir einen davon voll erwischt. Wir wussten am Abend noch nicht ob er großen Schaden angerichtet hat, aber bei dem ‚Sauwetter‘ wollte auch keiner unters Auto kriechen. Natürlich wollten wir nun schnellstens noch den Gletscher anschauen. Ging aber nicht mehr, denn alle Gletscher waren gesperrt worden. So fuhren wir gefrustet zu unserem Campground mitten im Regenwald. Dem ‚Franz Joseph Rainforset Park‘, der heute seinem Namen alle Ehre machte. Bei schönem Wetter ist er sicher super schön, da die Camper idyllisch unter hohen Bäumen, Baumfarnen und Büschen stehen. Bei dem heftigen Regen gab es zusätzlich auch noch große Seen und breite Flüsse. Um zur Toilette zu gehen, wäre ein Boot nicht schlecht gewesen. Da wir keins hatten mussten wir in Flipflops gehen.
Tag 16: Franz Joseph Glacier -> Omarama Mittwoch, 02.01.2013
km-Stand: 86778 km
Es regnete immer noch. Heute sollte es den SH6 Richtung Norden und dann zum ‚Arthur’s Pass‘ gehen. Wir verließen ‚Franz Joseph‘ um 8:40 Uhr. Zu spät wie sich dann herausstellte. Es gab viele Erdrutsche und Überflutungen.

Leider kamen wir nur bis kurz hinter ‚HariHari‘. Dort führte der ‚Wanganui River‘ so viel Wasser, dass Teile der Brücke weggespült wurden. Eine Stunde früher und wir wären noch drüber gekommen, so aber war der Weg zum ‚Arthurs Pass‘ versperrt. Was nun? Der nächst gelegene Pass war der ‚Haast-Pass‘. D.h. zurück zum ‚Franz Joseph‘, ‚Fox‘, ‚Haast‘ und dann über den Pass Richtung ‚Wanaka‘.

Thomas hatte dann beschlossen noch bis ‚Omaroma‘ zu fahren. Dort übernachteten wir im ‚Omarama Top 10 HP‘. Es regnete immer und wir standen auf einer überfluteten Wiese. Wieder hätte man für den Weg zur Dusche eine Boot nutzen können. Unser Wohnmobil war durch unsere nasse Kleidung inzwischen auch innen alles andere als trocken. Mir machte es nun definitiv keinen Spaß mehr und ich hoffte nur noch auf besseres Wetter.
Tag 17: Omarama -> Timaru Donnerstag, 03.01.2013
km-Stand: 87231 km
Es war mit Abstand die kälteste Nacht und ich konnte kaum schlafen, weil ich so gefroren habe. Aber es hatte aufgehört zu regnen und es schien die Sonne. Die Berge ringsum waren nun alle mit einer Schneehaube versehen. Wunderschön.

Jetzt konnte es ja nur noch besser werden. So machten wir uns über den SH 83 und später den SH 82 auf in Richtung Pazifik. Von dort ging es, bei immer noch strahlendem Sonnenschein, am Pazifik entlang Richtung Norden nach Timaru. In Timaru besuchten wir verschiedene Strände. Einen in der Nähe einer Großschlachterei. Igitt! Einen ganz idyllisch und fast menschenleer und dann die ‚Carolin Bay‘ direkt in Timaru nördlich der Hafenanlagen. Dort ist immer Volksfest mit etwas altertümlich wirkenden Fahrgeschäften.

Genächtigt haben wir dann wieder auf einem ‚Top 10 HP‘. Sam genoss das ‚Trampolin‘ ausgiebig und ich die Sonne.
Tag 18: Timaru -> Christchurch Freitag, 04.01.2013
km-Stand: 87411 km
Heute ist unser letzter Tag und wir mussten uns auf den Weg nach ‚Christchurch‘ machen um das Wohnmobil wieder abzugeben. Der SH1 führte uns über ‚Ashburton‘ und ‚Rakaia‘ nach Norden zurück an unseren Ausgangspunkt. Auffällig am SH1 sind die langen, flachen Betonbrücken über den ‚Rakaia River‘ und den ‚Rangitata River‘. Die Flüsse zeigen sich die meiste Zeit des Jahres eher bescheiden und winden sich durch scheinbar viel zu große Betten. Wenn die Schneeschmelze in den Bergen die Wassermassen anschwellen lässt, dann reichen sie aber fast von Ufer zu Ufer.

Eine gigantische Lachsskulptur in Rakaia ließ uns ahnen, was die Angler an den Fluss lockt. Da wir frühzeitig in Christchurch waren, besuchten wir noch den ‚Orana Wildlife Park‘ in der Nähe des Flughafens, wo sich auch die Rückgabestation für unser Wohnmobil befand. Dies war ein schöner beschaulicher Ausklang unserer Reise.

Gegen 15:00 Uhr machten wir uns dann aber doch auf den Weg unser Wohnmobil abzugeben. Was, trotz der Schäden am Auto, völlig problemlos von statten ging. Das größte Problem war, wieder alles in den Koffern unterzubringen. Von dort wurden wir zum Flugplatz gebracht und flogen erst nach Auckland und dann zurück nach Shanghai. Am Samstagmorgen den 04.01.2013 landeten wir kurz nach 5:00 Uhr wieder in Shanghai.
km-Endstand: 87615 km